2021/22 Polen, Ukraine, Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland

Ein Monat Griechenland. Wie die Zeit vergeht! Wir sind auf Chalikidiki, haben den mittleren und den westlichen „Finger“ gemütlich bereist und obwohl wir vor vier Jahren schon einmal die gleiche Runde gefahren sind, gibt es eine Menge zu entdecken. Nicht chronologisch und ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Tzikas Family Weingut bei Kassandria. Göttliche Bioweine „without, without, without“ - also ohne jegliche Zusatzstoffe und einen Winzer mit dem Herz am rechten Fleck. Eine kurze...

Kalimera, Hellas! Nun sind wir schon wieder über zwei Wochen in Griechenland. In dieser Zeit haben wir allerhand erlebt. Trotzdem wird dieser Blogeintrag etwas kürzer, denn ich schreibe notgedrungen vom Smartphone aus. Unser erster großer Stopp in Griechenland war der Kerkini-See. Der drittgrößte Stausee Griechenlands umgeben von Bergen und kleinen Dörfern. Am Wasser kann man Flamingos, Pelikane und Wasserbüffel bewundern. Rundherum gibt es jede Menge Plätze zum übernachten. Was wir...

Sofia erinnert uns, obwohl doppelt so groß, an Leipzig. Und ist uns, wie alle Hauptstädte, eigentlich zu groß, zu laut und zu unübersichtlich. Zum Glück gibt es die Sofia Graffiti Tour. Nach dem Konzept der „Free walking tours“, also kostenlos geführte Spaziergänge auf Spendenbasis zu einem bestimmten Thema, erkunden wir mit einem der Graffitikünstler Sofias Innenstadt. Mit dem Motto „From vandal to art“ gelang es vor einigen Jahren die Stadtverwaltung zu überzeugen Wände zur...

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ So soll es Augustinus geschrieben haben. Ich mag diesen Satz und stimme ihm voll zu. Mag Augustinus auch vor Google & Co. gelebt haben, diese Brücken in die globalisierte Welt sind eben doch nur Krücken. Wir können uns tausend Fotos von einem fernen Ort im Netz anschauen. Stehen wir dann davor, sagen wir oft, dass es in echt noch viel schöner ist. So zum Beispiel dort, wo die Donau als Grenzfluss zwischen Rumänien...

Nach ganzen 10 Tagen haben wir den einzigartigen Strand bei Vadu verlassen. Als zwischendurch die Vorräte zur Neige gingen, bin ich mit Rucksack losgezogen und habe im kleinen Dorfladen Brot, Käse, Bananen, Tomaten und Kekse gekauft. Was man eben so braucht. Und wie wenig man doch braucht, wenn man an einem so schönen Platz ist. In den zehn Tagen haben wir vielleicht eine handvoll Menschen gesehen. Die meisten davon Reisende wie wir mit umgebauten Transportern (Paar mit Kind aus Luxemburg),...

Sieben Wochen sind wir nun schon in der Ukraine. Damit hatten wir nicht gerechnet, als unsere Reise durch dieses spannende Land begann. Ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Russland sollte es werden. Doch genau das ist es, was diese Form des Unterwegsseins für uns so attraktiv macht. Das Unvorhergesehene, das Überraschende. Überrascht hat uns auch Odessa. Bisher hatten uns die ukrainischen Großstädte mit ihrem Sowjetcharme wenig begeistern können. Allenfalls noch Lemberg mit seiner Mixtur...

Wir sind nur Gäste. Das gilt als selbstverständlich, wird aber noch einmal ganz anders klar, wenn ein überraschendes Kennenlernen der rechtmäßige Bewohner des Gebietes im schlimmsten Fall nach einigen Stunden tödlich enden kann. Wir sind zu Gast im Zuhause der Waldsteppenotter. Diese Schlangenart ist zwischen den Flüssen Dnipro und Wolga beheimatet, ähnelt der Kreuzotter, ist aber größer und giftiger. Sie wohnt in der steppenartigen Landschaft, zieht sich aber bei Temperaturen über...

Als wir oberhalb des Dnister-Canyons stehen, kann man sehr weit über den Fluss und die Gegend schauen. Rechts liegt im Knick die Kleinstadt Salischtschyky. Die steilen Hänge, die der Dnister hier auf einer Gesamtlänge von 250 Kilometern in den Boden gespült hat, sind bis zu 160 Meter hoch. Seit 2010 ist dieser Flussabschnitt Nationaler Naturpark und gilt als besonders schützenswert. Vor uns breiten sich Solaranlagen aus, die noch relativ neu ausschauen. Dort unten haben wir direkt am Fluss...

28. Juli 2021 Es ist wieder einiges passiert in den letzten Tagen, was einen Blogartikel rechtfertigt. Nachdem wir Tustan bei Regenwetter besichtigt und danach noch zwei Regentage erlebt hatten, brennt die Sonne nun wieder ziemlich stark. Unsere Fahrt ging weiter durch die Kapraten in Richtung Süden zunächst. Bei Svaljava füllten wir mal wieder unsere Vorräte auf. Da wir keinen Kühlschrank besitzen, hat es sich eingespielt, etwa alle drei bis vier Tage einzukaufen. Obwohl unsere Vorräte,...

23.7.2021 Da die Einreise nach Russland über die Landgrenzen für uns noch immer nicht erlaubt ist, haben wir uns für einen Abstecher in die ukrainischen Karpaten entschieden. Auf dem Weg dorthin lag Tustan, eins der bekanntesten Touristenziele in der Region. Felsformationen, auf denen im Mittelalter eine Holzfestung stand, sind nun über eine Art Hühnerleiterstege zu besichtigen. Da es regnete, war der Besucherandrang überschaubar. Mit uns lief eine Gruppe Schlümpfe über das Gelände –...

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